Wie entscheidet das Unterbewusstsein was wir wollen?

von Conve (Kommentare: 0)

In diesem Wissensletter widmen wir uns dem spannenden Thema ob ein Mensch seine Entscheidungen rational treffen kann und was Männer von Frauen unterscheidet. Vor einigen Jahren war die Meinung gängig, dass der entwicklungsgeschichtlich jüngste Teil des menschlichen Gehirns, der Neocortex, der Sitz der Vernunft wäre. Das sogenannte limbische System, bestehend unter anderem aus Amygdala (Angst, Furcht) und dem funktionell zugehörigen Nucleus accumbens (Belohnungssystem), wurde als Sitz der Emotion verstanden. Heute wissen wir, dass sämtliche Hirnbereiche voneinander abhängig sind. Emotion und Ratio sind untrennbar miteinander verbunden, wobei die treibende Kraft immer noch die Emotion ist.

Es gibt, stark vereinfacht, 4 Hormone, die einen entscheidenden Einfluss auf die Bildung unseres Charakters haben sehr wichtig sind: Testosteron, Dopamin, Cortisol & Östrogen.

Testosteron
Testosteron ist das männliche Dominanzhormon es wird hauptsächlich in den Hoden produziert. Eine Produktion findet ebenfalls bei Männern und Frauen in der Nebennierenrinde statt. Es ist zuständig für Zielstrebigkeit, den Willen nach Macht und Überlegenheit und dem Interesse an Technik und Fakten. Ein hoher Testosteron-Spiegel sorgt zudem für eingeschränkte Wahrnehmungsfähigkeit. Der Testosteron-Spiegel beginnt im Alter abzunehmen.

Dopamin
Dopamin ist nicht nur für motorische Abläufe zuständig. Es sorgt auch für Neugier und eine gewisse Weltoffenheit. Dopamin bringt uns dazu spannende Filme anzusehen wenn uns langweilig ist und Fallschirm zu springen um das gewisse prickeln im Bauch zu haben. Der Dopamin-Spiegel beginnt ebenfalls im Alter abzunehmen.

Cortisol
Cortisol mahnt uns zur Vorsicht. Es ist dafür zuständig, dass wir so wenig Energie wie möglich vergeuden. Es steht für die Beibehaltung von Tradition und kann auf emotionaler Ebene als Gegenspieler zu Dopamin und Testosteron verstanden werden. Der Cortisol-Spiegel steigt im Alter.

Östrogen
Östrogen ist das Hormon, das bei Frauen für die typische Weiblichkeit sorgt. Die Weichheit und Toleranz für die dieser Neurotransmitter steht spiegelt sich auch im Aufbau von Fettpolstern wider. Es verstärkt die Attraktivität auf Männer. Bei Östrogenmangel entstehen bei Frauen eine verstärkte Reizbarkeit und eine depressive Grundstimmung. Auf der emotionalen Landkarte verlagert es den Charakter eher in die von Cortisol bestimmte Gefühlswelt.

Der freie Wille ist eine reine Illusion

Da der Testosteronspiegel durch die hohe Produktion in den Hoden bei Männern viel höher ist als bei Frauen sind Männer statistisch gesehen eher an technischen Details und Statussymbolen interessiert als Frauen. Das Streben nach Macht, Erfolg und Einfluss tritt beim männlichen Geschlecht ebenfalls statistisch häufiger auf. T ist ebenfalls für „das Böse“ im Menschen verantwortlich. Die Zahlen bestätigen die Wirkung: 95% aller Gefängnisinsassen sind Männer, 95% aller Nobelpreisträger sind Männer, fast alle Kriege auf der Welt werden von Männern begonnen und 90% der Porschekäufer sind ebenfalls Männer.

An diesem Beispiel zeigt sich eindrucksvoll welche Macht das limbische System auf unser Handeln hat. Durch die richtige Anwendung dieser Erkenntnisse können Kaufentscheidungen von Menschen beeinflusst werden und eine emotionale Bindung zu einer Marke aufgebaut werden.

Wie das im Detail für Ihr Geschäft funktioniert erkläre ich Ihnen gerne im Zuge eines dementsprechenden Projektes. Sie können sich über die Abläufe und Kosten gerne im Zuge eines kostenlosen Beratungsgespräches unverbindlich informieren. Ich kann nur eines mit Sicherheit sagen: Gemeinsam finden wir eine gute und leistbare Lösung für Sie.

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